Schlauchbootrennen

 

Das Schlauchbootrennen auf der Saale sollte für unseren Verein der Auftakt für die bereits angebrochene Freiluftsaison werden. Im letzten Jahr als Erstteilnehmer bereits recht erfolgreich gestartet, so wollten wir dieses Jahr unser Ergebnis weiter optimieren.

 

Das Wetter sollte ähnlich werden wie im vergangenen Jahr, ein Sonne-Wolken-Mix, durchaus aber erträglich für die Mitgliederschaft. Der Verein präsentierte sich nahezu vollzählig, abtrünnig waren nur die üblichen Verdächtigen.

 

Der Modus war für jedermann einfach zu verstehen, ab ins Boot und paddeln für das Vaterland oder Mutterland oder so.

 

Die Frauen, eigens angetreten in der Ladybootklasse, sollten den Anfang bilden eines überaus erfolgreichen Tages. Der Kutter, bespickt mit der holden Weiblichkeit namens Susi, Doreen, Neumitglied Nicole und der „Rutscherin“ Melanie wurde von den Paddlerinnen gefühlvoll zum Start manövriert. Dort wartete bereits ein Männerteam auf die unmittelbaren Konkurrentinnen.

 

Nach dem Startschuss ging es sodann los Richtung erstem Hindernis, einer Boje, die es zu umschiffen galt. Die Hürde gemeistert, sollte irgendwo noch so ein schwimmendes verankertes Seezeichen sein, die Damen fanden es nicht und somit wurden die ersten Strafpunkte fällig. Nichtsdestotrotz ließen sie sich nicht entmutigen und steuerten auf das Highlight des Parcours zu, einer schwimmenden Insel. Auf dieser war eine Leiter und eine Rutsche integriert, an deren Ende dann hoffentlich das Boot wartete. Melanie verließ zielstrebig das Boot, kletterte sich den Inselberg hinauf und rutschte in Klassemanier den Abhang hinab. Unten kam wenig später das Boot und Melanie sprang zielsicher herein. Für den Rest der Fahrt hieß es Konzentration zu bewahren, die noch ausstehende Boje zu umkurven und dann im Gleichklang in´s Ziel paddeln. Ein überaus hervorragender 4. Platz wurde es letztendlich, im nächsten Jahr sollte es für´s Treppchen reichen.

 

Alex, Stefan (Triller dürfen wir nicht mehr sagen), Dirk S, Andreas, Achim, Rayk, Kiki, Andrej und Matthias nahmen dann Platz im Jumboboot. Für 6 Jollen nebeneinander hieß es am Start verkehrt herum zum Ziel zu stehen und nach Ertönen des Signals die segellose Yacht umzudrehen und schnellstmöglich ans Ziel zu bringen. Kinderspiel für die gestandenen Herrschaften, die eigentlich angedachte Konkurrenz, 2 Teams der Bundeswehr wurden zu Statisten abgestempelt, der Rest durfte ebenfalls nur staunend über die bierwampigen Truppenteile herabschauen!  Welch ein Rennen. Fest rechneten wir mit einem der vorderen Plätzen, letztenendes wurde es nur Rang 5. Bei angetretenen 50 Booten kein schlechtes Ergebnis. Grund zur Zufriedenheit hatten alle.

 

Die Organisation war hervorragend, die Ergebnisse auch. Danke gilt zu sagen den unterstützenden Teil des Bierabend e.V. unseren Schlachtenbummlern Manu und Tina sowie Diana und den Kindern.

 

Fazit:

 

Der Verein präsentiert sich in dieser Saison in einer scheinbar glänzenden sportlichen Verfassung, die Misserfolge des letzten Jahres (letzter Platz Drachenbootrennen, vorletzter Platz Fassbergrollen) sind vergessen, das Team scheint zusammengewachsen zu sein. Das harte allmittwöchliche Krafttraining trägt erste Früchte. Auf dieser Basis heißt es nunmehr für uns anzuknüpfen und unser Ansehen weiter zu fördern.