Ort:   Achims Hütte

 

 

Biertestabend

 

Das eine oder andere Event des Jahres wird mit erhöhter Spannung erwartet, vielleicht deswegen, weil es neu ist im Programm oder vielleicht auch deswegen, weil der Inhalt des Festes dem nahe kommt, was viele Mitglieder am Besten können, nämlich saufen.

Dieses mal, so behauptet der Autor, traf beides zu, denn am frühen Abend wusste noch keiner der Teilnehmer was ihn erwartet, aber doch waren sich so manche sicher, dass sie das Gelände des Vorsitzenden mit etwas verzehrten Gesichtszügen verlassen werden.

 

Alex, Rayk, Ali, Andrej, Steffen, Achim, Stefan, Dirk vom D. und Matthias bildeten die Testerschar, Manu, Dana, Claudia und unser Eventdauergast Diana wiederum sollten sich für den reibungslosen Ablauf des Gelages verantwortlich zeichnen.

Zahlreiche Gäste säumten das Anwesen, Melanie, Diana, Doreen und das eigens aus Villach in Österreich angereiste und sehr sympathische Pärchen probierte fleißig mit.

 

Insgesamt 15 Sorten Bier galt es zu testen, darunter solche Knochenweicher wie Falkenfelser (Frage des Autor´s: Stefan, warum tust Du Dir das alltäglich an?) oder Altenburger aus der Bügelflasche. Es waren auch recht passable Sorten bei, beispielsweise das bewährte Freiberger oder auch das Wernesgrüner kann man zu Beginn einer Veranstaltung eingurgeln, bevor dann der geizige Gastgeber solche Schlampen wie Globus Meisterpils oder Meisterbräu aus Halle anschleppt. Und dann gab es Sorten, welche nur dem weit gereisten Getränkevertreter ein Begriff sind, so das Augustiner Hell, das Einbecker Pils (nach dem Genuss im Jahre 91 hat der Autor eigenartige Koliken im Bereich der Speiseröhre bekommen) oder auch Schlappeseppel. Für Essen wurde in Form eines 10l Kampfeimers Pellkartoffelsalat und ca. 50 Würstchen gesorgt. Die Damen sollten sich mit Wein begnügen. Also, die Damen machten sich daran, jedem ein Schlückel vom jeweiligen Gerstentee einzuschenken und es dem Probanden mit der Aufforderung es schnell zu trinken, gaben. Leider versagte bei einigen nach geraumer Zeit die Koordination, so dass nach absolvierter Prüfung anstatt 15 nur 14 Bier getestet wurden. Nun ja, Sieger im Wettstreit um die röteste Biernase wurde Dirk vom. D, er ertrank 4 von 15 Bieren richtig, die Namen der 3 zweiten Plätze sind dem Autor leider entfallen. Er war jedenfalls nicht dabei. Die größte Überraschung war, dass das am längsten im Biergeschäft stehende Mitglied Rayk, er begann schon im zarten Alter von 10 Jahren, die Pilsbestände am Russenmagazin leer zu pumpen, auf den letzten Platz kam. Leider erriet Rayk kein einziges Bier, nicht mal das einzig gekühlte unter handwarmen rief in ihm eine gewisse Verwunderung aus. Wie aus erster Hand erfahren wurde, hob sich besagter Herr im Vertilgen einer 2 l Bulle Rotwein zum Mittag des darauf folgenden Tages, trotz vorhandener Kopfschmerzen wieder prächtig hervor. Wir machen uns große Sorgen...

 

Mit einer Note zwischen 1 und 2 schnitt das von Steffen aus den Süden importierte Bier namens Augustiner Hell am besten ab, den letzten Platz erreichte das regionale Altenburger mit dem Bügelverschluss.

 

Der Autor denkt, dass es allen Beteiligten gefallen hat und wir im kommenden Jahr eine Neuauflage der Veranstaltung planen können.

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